Deutschland 1947: Noch immer sind die Verkehrsverbindungen zu einem großen Teil lahm gelegt, die Wirtschaft kommt nur langsam wieder in Fahrt. In diesen Jahren gibt es nur zwei Ziele: Wiederaufbau des Landes und Versorgung der Bevölkerung. Nicht die besten Voraussetzungen für die Gründung eines Verlages, der sich die Herausgabe einer Transport- und Verkehrszeitung zur Aufgabe gemacht hat.
Der Aufstieg zum führenden Medium für Transport und Verkehr begann mit dem Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre. Und auch heute ist die DVZ, die inzwischen den Untertitel Deutsche Logistik Zeitung trägt, nicht nur das Flaggschiff des Hauses, sondern auch das wichtigste Branchenmedium einer immer differenzierteren Welt des Transports. Zugleich entstanden um die DVZ herum zahlreiche Spezialmagazine, die sich den unterschiedlichen Bereichen der Logistik widmen: von der Schiene bis zur Paketdienstbranche, von der Schiffstechnik bis zum Thema Sicherheit.
Die Globalisierung hat nicht nur die Logistikbranche geprägt, sie hat auch dem Verlag ein neues, zeitgemäßes, internationales Profil gegeben, das sich in seinem modernen Namen widerspiegelt: DVV Media Group. Er signalisiert, was seit einigen Jahren zum Alltag des Verlags gehört. Neue Märkte, neue Chancen, neue Partner – eine dynamische Entwicklung hat aus dem Haus an der Nordkanalstraße einen internationalen Player in der Verlagsbranche gemacht.
So, wie Logistik nur noch global zu verstehen ist, sind auch wir heute international aufgestellt. Unser Geschäft im Heimatmarkt Deutschland hat nach wie vor Vorrang. Aber längst haben wir Töchter und Beteiligungen in verschiedenen europäischen Ländern. Wir vertiefen unsere globalen Marktkenntnisse im Interesse unserer Leser und Anzeigenkunden, und so fühlen wir uns heute stärker denn je in einem hoch spannenden Medienmarkt. In diesem Sinne organisieren wir Events und betreiben eine Vielzahl von Websites – mittlerweile weltweit insgesamt 35 mit mehr als sieben Millionen Usern. Wir verlieren dabei aber unsere Printprodukte nicht aus den Augen. Mehr noch – in der Kombination von Print und Internet sehen wir die besondere Stärke der Verlagsgruppe.