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Tradition und Innovation 

Vom Verlag für Fachzeitschriften zum globalen Kommunikationsdienstleister

 

Deutschland 1947: Noch immer sind die Verkehrsverbindungen zu einem großen Teil lahmgelegt, die Wirtschaft kommt nur langsam wieder in Fahrt. Die Werften sind zerstört oder demontiert. Die Hauptlast des Güterverkehrs tragen unter der strengen Aufsicht der Alliierten die wenigen verbliebenen Lastwagen und Lokomotiven aus der Vorkriegszeit.

In diesen Jahren gibt es nur zwei Ziele: Wiederaufbau des Landes und Versorgung der Bevölkerung. Nicht die besten Voraussetzungen für die Gründung eines Verlages, der sich die Herausgabe einer Transport- und Verkehrszeitung zur Aufgabe gemacht hat. Ein bürokratisches Hemmnis kommt hinzu: In Hamburg erschienen bereits bis Kriegsende die "Deutschen Verkehrs-Nachrichten", aber die britische Militärregierung verweigert die Verlagslizenz. Und so wird der Deutsche Verkehrs-Verlag in Heidelberg neu gegründet. Doch die Redaktion arbeitet in Hamburg, obwohl das "Tor zur Welt" immer noch weitgehend in Trümmern liegt. Am 10. Juli 1947 ist es soweit: Mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren erscheint die Nummer 1 der "DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung".

Untertitel: "Allgemeiner Transport- und Speditionsanzeiger". Alle zehn Tage kommt eine neue Ausgabe auf den Markt, acht Seiten, zum Preis von 1,50 Reichsmark plus Porto. Mit dem Wirtschaftswunder blüht auch der Außenhandel auf - und mit ihm das Verkehrsgewerbe. Es gibt viel zu berichten in diesen Jahren: Das Anzeigenaufkommen steigt. In wenigen Jahren entwickelt sich die "DVZ" zu einer führenden internationalen Fachzeitschrift für Transport, Verkehr und Logistik. Und der Verlag - gestärkt durch den Erfolg seines Flaggschiffs - wächst ebenfalls. 1982 übernimmt Dr. Helmut Schachenmayer das verlegerische Ruder. Unter seiner Regie entwickelt sich der Verlag zu einer Gruppe mit europäischer Orientierung.

Durch Übernahmen und Gründungen kommen neue Publikationen in ganz Europa hinzu. Mit den Themengebieten Schifffahrt und Schiffbau ("Maritime Trade Press"), Schienenverkehr und Bahntechnik ("Eurailpress") sowie Touristik und Tagungs-, Kongress- und Messewirtschaft und schließlich dem Bereich Sicherheit werden neue publizistische Bereiche auf- und ausgebaut. 

So ist aus dem Fachzeitschriften-Verlag ein globaler, cross-medialer Kommunikationsdienstleister geworden: Neben das gedruckte Wort der Zeitungen und Zeitschriften sind Bücher, vielfältige Online-Angebote und eigene Veranstaltungen getreten.